Aktueller Fragebogen Prämienmodell als Download

Der aktuelle Fragebogen zum Projekt "Energiesparen an Schulen – Pädagogisches Prämienmodell" steht ab sofort als Download bereit:

Fragebogen Schuljahr 2018/2019

 

 

Energiesparen an Schulen - Prämienmodell, Preisverleihung für das Schuljahr 2017/2018


Im Rahmen des pädagogischen Prämienmodells „Energie sparen an Schulen“ zeichnet der Schwalm-Eder-Kreis Schulen im Kreisgebiet aus, die gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern Projekte zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der Kohlenstoffdioxid-Belastung durchführen. Während einer Feierstunde kamen Vertreterinnen und Vertreter der zu ehrenden Schulen im Technikhaus der Radko-Stöckl-Schule in Melsungen zusammen, um ihre Urkunden entgegen zu nehmen sowie die Höhe der jeweiligen Prämie zu erfahren, die vom Schwalm-Eder-Kreis nun an die einzelnen Schulen angewiesen wird.

 

Die Preisträger des pädagogischen Prämienmodells und des Sonderpreises vor dem Technikhaus der Radko-Stöckl-Schule in MelsungenDas Projekt „Energie sparen an Schulen“

Jedes Jahr werden alle Schulen im Schwalm-Eder-Kreis zur Teilnahme am pädagogi-schen Prämienmodell aufgefordert. Die Schulen erhalten einen Fragebogen zu den Themen Energieverbrauch an der eigenen Schule, Schulprojekte und Aktivitäten zum Klimaschutz sowie Energiesparen, Einbindung des Themas Energiesparen in den Unterricht und in das Schulprogramm, Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung im Bereich Energie und Umwelt, Einhaltung von Energiesparregeln wie die richtige Raumtemperatur, das Ausschalten des Lichts oder das Schließen der Fenster.
Mithilfe eines Kriterienkatalogs werden die Maßnahmen und Aktionen in den Schulen in Form einer Punktevergabe festgehalten. Am Ende des Schuljahres wird die erreichte Punktzahl unter Einbeziehung der Schülerzahl in eine Prämienzahlung umgerechnet. Bisher orientierte sich die Umrechnung anhand eines Schlüssels zu einem großen Teil an den Schülerzahlen der Schulen. In diesem Jahr wurden die erreichten Punkte durch die unterschiedlichen Aktionen an den Schulen stärker zur Prämienberechnung gewichtet, „um die hervorragenden Leistungen der Schulen noch stärker würdigen und auch Schulen mit geringeren Schülerzahlen prämieren zu können“, erklärte Helmut Mutschler während seiner Begrüßungsworte.

 

Erstmals Sonderpreise für Schulen verliehen

Erstmals hat der Schwalm-Eder-Kreis für das Schuljahr 2017/18 einen Sonderpreis für besonderes Engagement bei Projekten und Aktivitäten zum Thema Energie und Klimaschutz verliehen. Die Auszeichnung für den ersten Platz und die damit verbundene Prämie in Höhe von 1.500 Euro erhielt die Osterbachschule in Homberg für ihre vielfältige, jahrelange Arbeit zu den Themen Nachhaltigkeit, Energiesparen und Umweltschutz. Für den Bau eines Gewächshauses und Schulgartens ist das Schwalmgymnasium Treysa mit dem zweiten Platz und einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro ausgezeichnet worden. Das Projekt „Vom Ei zum Küken" der Grundschule Gudensberg belegte den dritten Platz mit einer Prämie in Höhe von 500 Euro.

 

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Bild von links: Energiebeauftragter Tobias Rimpau – Schwalm-Eder-Kreis, Dezernent für Energie und Klimaschutz Helmut Mutschler – Schwalm-Eder-Kreis mit den Sonderpreisträgern Christiane Borgolte Grundschule Gudensberg, Elke Braun Osterbachschule Homberg, Martin Hartmann Grundschule Gudensberg, Iris Ebner – Osterbachschule Homberg, Christoph Rehbein – Schwalmgymnasium Treysa und Tanja Neiber – Schwalmgymnasium Treysa.

 

Ergebnis für das Schuljahr 2017/18

Von 67 Schulen beteiligten sich 44 am pädagogischen Prämienmodell. Die die durchschnittliche Punktzahl lag bei 40,7 von maximal 50 zu erreichenden Punkten. Die höchsten Bewertungen erhielten die Schule am Reiherwald in Wabern, die Grundschule in Gudensberg-Obervorschütz und die Drei-Burgen-Schule in Felsberg mit jeweils 49 Punkten. Die durchschnittliche Prämie lag bei 610 Euro ohne die Sonderpreise.
Insgesamt werden vom Schwalm-Eder-Kreis rund 30.000 Euro als Prämien pro Schuljahr an die Schulen ausgezahlt. Demgegenüber stehen Einsparungen beim Energieverbrauch im vergangenen Schuljahr in Höhe von zirka 2 Millionen Euro. Kreisbeigeordneter Helmut Mutschler bedankte sich zum Ende der Veranstaltung bei allen Teilnehmern und gratulierte den Preisträgern im Namen der Gremien des Schwalm-Eder-Kreises: „Die Projekte und Ideen an Ihren Schulen fördern nachhaltig bei den Schülerinnen und Schülern den bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit Energieressourcen, dem Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Unterstützen Sie weiterhin die Schulhausverwalterinnen und -verwalter beim Energiesparen, damit auch nachfolgende Generationen eine lebenswerte Umwelt haben.“

 

Energie sparen kann man zum Einen durch den Einsatz von effizienter Technik oder durch die energetische Sanierung von Bauteilen. Auf der anderen Seite liegt ein erhebliches Einsparpotential im Verhalten des Einzelnen.

Gerade in Schulen beinflussen die Nutzer, die Schüler und Lehrer, grundlegend den Energieverbrauch. Was nutzt eine effiziente Beleuchtung, wenn das Licht auch nach dem Unterricht noch brennt oder das Energiesparfenster, wenn es durchgehend geöffnet ist?

Um ein umweltschonendes Verhalten bei den Nutzern zu erreichen, muss man diesen ihre Einflussmöglichkeiten und die Auswirkungen ihres Handelns bewusst machen. Da diese bewusstseinsbildenden Maßnahmen in keinem Rahmenlehrplan enthalten sind, aber vom Schwalm-Eder-Kreis als Schulträger gerne gesehen werden, bietet der Kreis seit Jahren Anreizmodelle, um Schulen zu aktivieren, sich an solchen Projekten zu beteiligen.

Zuerst haben wir einen Wettbewerb "Energie sparen an Schulen" durchgeführt. Dieser startete im Schuljahr 1997-98 und wurde für 9 Jahre in unveränderter Form durchgeführt. Hierbei wurden die Entwicklung der Energieverbrauchszahlen und ein Bericht über die Umweltaktivitäten der Schule in die Bewertung einbezogen. Beim Wettbewerb konnten bis zu 40 Schulen Preisgelder bis 5.000 € pro Jahr gewinnen.

Auf Grund der gemachten Erfahrungen haben wir uns entschlossen, den Wettbewerb in ein Pädagogisches Prämienmodell umzuändern. Hierbei können die Schulen in Abhängigkeit der Schülerzahl Prämien für ihr pädagogisches Engagement im Sinne der Umwelt erlangen. Um den Einsatz der Schulen beurteilen zu können, müssen diese lediglich einen Fragebogen ausfüllen, der Auskunft über die Stuktur, die Breite und die Nachhaltigkeit der durchgeführten Umweltprojekte gibt.

Auch im aktuellen Schuljahr führt der Schwalm-Eder-Kreis wieder das Pädagogische Prämienmodell durch, um seinen für den Umwelt- und Klimaschutz aktiven Schulen zu danken. Den Fragebogen für dieses Schuljahr finden Sie hier.

Aus terminlichen und organisatorischen Gründen konnte zum Jahresabschluss 2016 erstmals keine Auszeichnungsfeier für die erfolgreichen Schulen beim Anreizprojekt "Pädagogisches Prämienmodell" durchgeführt werden. Trotzdem ließ es sich der neue Dezernent für Energie und Klimaschutz Helmut Mutschler nicht nehmen allen Schulen für ihre Teilnahme an diesem Konzept zu danken. Gleichzeitig hat er sie aufgefordert auch weiterhin gemeinsam mit dem Schwalm-Eder-Kreis aktiv in Umweltbildung und für den Klimaschutz zu agieren.

Die Aktivitäten in den Schulen im Schuljahr 2015-16 waren dem Schwalm-Eder-Kreis insgesamt Prämien in Höhe von 27.020,- € wert. Diese wurden in Abhängigkeit von erreichten Punkten und den Schülerzahlen an die teilnehmenden Schulen ausgezahlt. Insgesamt haben sich 53 Schulen durch Abgabe des Fragebogens am Pädagogischen Prämienmodell beiteiligt.

- Die höchste Punktzahl mit unglaublichen 47 von 50 Punkten erreichte die Schule am Reiherwald in Wabern

- Die höchste Einzelprämie mit 1.990 € wurde an die Theodor-Heuss-Schule in Homberg ausgezahlt.